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Herren 35+ 1. Bundesliga

Fotoalbum der Mannschaft
2011 - 2020
Fotoalbum der Mannschaft
2021 -

Mannschaftsführer  Mario Weber
Tel: | 0699 18123534 | weber_mario@gmx.at
Ballmarke Dunlop ATP

Mission Klassenerhalt geglückt

Nach dem unverdienten 3:4 gegen Linz im letzten Gruppenziel fanden sich die Klosterneuburger im Unteren Playoff wieder und mussten sich sogar gehörig Gedanken über den Abstieg machen – beim Finalturnier sollte der Glücksengel aber wieder bei den Mannen von MF Weber sein und der Klassenerhalt konnte gesichert werden – somit hat der 1.KTV auch in der Saison 2022 eine Herren Bundesliga Mannschaft!

Mannschaftsführer Weber war nach dem Wochenende und der ganzen Saison gezeichnet, war es doch ein permanentes Auf und Ab – war der Start mit dem 4:3 gegen Hartberg noch sehr vielversprechend, ging danach nicht mehr viel – die Niederlage gegen Neudörfl war verkraftbar, aber gegen Linz musste man wegen Verletzungspech von Helmut Fellner die bittere Niederlage einstecken!

Die Vorzeichen fürs Finalturnier waren klar – ein Sieg gegen Stans und der Klassenerhalt wäre schon fast gesichert. Was sich dann am samstägigen Match abspielte, war nichts für schwache Nerven: Während Thiemo Maier an diesem chancenlos war, gewannen Weinberger und Posch ungefährdet in 2 Sätzen! Die Knackpartien waren das Top Duell von unserer Nummer 1, Grünbeck, der in einem heroischen Kampf den Ex-Profi Ager in 3 Sätzen besiegte – für MF Weber war diese Partie das Topmatch des gesamten Wochenendes. Noch kurioser wurde es im Single vom deutschen Legionär Krenzer, der gegen den Ex-Profi Eitzinger ins Hintertreffen geriet. Nach einer leichten Verletzung drehte sich das Blatt und Krenzer konnte nach Abwehr zweier Matchbälle das Match durch eine perfekte taktische und mentale Leistung in 3 Sätzen ebenfalls gewinnen – Zwischenstand überraschend aber verdient 4:1. Somit war klar, daß ein Doppelsieg für den Klassenerhalt reichte, da das Ergebnis der Parallelpartie im Unteren Playoff für die Klosterneuburger sprach! Schlussendlich holten die Klosterneuburger unter großem Jubel und Erleichterung dieses Doppel und schlagen somit auch 2022 wieder in der Bundesliga auf. Das sonntägige Match gegen Pregarten (3:4) hatte nur noch statistischen Wert, am Ende steht der 7.Platz und somit Klassenerhalt zu Buche!

„Eine unglaubliche Saison – eigentlich hätten wir ins Obere Playoff der besten 4 Teams kommen können, aber am Ende sind wir sehr froh, die Liga gehalten zu haben“, so MF Weber, der den Zusammenhalt des Teams extra hervorhebt. „Die Neuverpflichtungen haben sich on und auch offcourt perfekt ins Team integriert – man muss sich um dieses Team in den nächsten Jahren keine Sorgen machen“, so Weber, der sich abschließend bei den Spieler, Fans, Betreuern, Verein, Sponsoren, Presse und Zusehern für die erfolgreiche Saison und tolle Unterstützung bedankt und schon mit den Kaderplanungen für 2022 beginnt – „wir wollen 2022 noch ein Schippchen drauflegen und diesmal wirklich unter die besten 4 Teams kommen! „

Neuer 35+ Bundesligameister wurde der Turnierveranstalter St.Johann (mit Stars wie Jürgen Melzer, Luca Vanni und Christopher Kas). Das Team aus Stans muss den Weg in die Landesliga antreten!

Bittere Pille

Nach der nicht unerwarteten 0:7 Packung gegen zu starke Neudörfler kam es gegen das ausgeglichene und unberechenbare Team aus Linz. Ausgangslage war klar: ein hoher Sieg musste her und gleichzeitig musste im Parallelspiel das „richtige“ Ergebnis her, um das erklärte Ziel Oberes Playoff zu erreichen.

Doch dann kam alles anders. Zu Beginn verlief die Partie noch nach der Papierform. Während Nummer 1 Manuel Grünbeck keine Probleme hatte und Nummer 2 Michael Weinberger sich in einem harten Match verdient durchsetzte, konnte Nummer 5 Patrick Gamauf erst im Champions Tiebreak den Sack zumachen.

Danach allerdings nahm das Unheil seinen Lauf. Während für Oldboy Thiemo Maier an diesem Tag nicht viel zusammenlief, sah es bei Nummer 3 Helmut Fellner anderthalb Sätze sehr gut aus. Doch eine kurze Phase der Unkonzentriertheit und eine plötzliche Verletzung zwangen ihn in die Knie, Niederlage im Matchtiebreak. Statt 4:1 stand es nun 3:2 und zusätzlich musste MF Weber im Doppel auf den verletzten Fellner verzichten!

Dem nicht genug, waren die Klosterneuburger in beiden Doppeln mehr als auf Augenhöhe, verloren aber beide Matches, wodurch unter dem Strich eine bittere Niederlage zu Buche steht. „Ich bin sehr enttäuscht, wünsche Helmut Fellner eine rasche Genesung“, so MF Weber, der sich und seine Mannen statt Oberem Playoff nun in akuter Abstiegsgefahr befindet. „Die Arithmetik dieses Bewerbes ist teilweise verzerrend, da alle Mannschaften am Finalwochenende so viele Kapazunder wie möglich einsetzen können, ohne diese im Grunddurchgang eingesetzt zu haben – uns drohen am Finalwochenende Gegner mit einem komplett anderen Gesicht – da sollte der ÖTV ein Auge drauf werfen“, so Weber, der trotzdem selber eine schlagkräftige Truppe am Finalwochenende in St. Johann ins Rennen schicken wird! Es spielen die Jungsenioren gegen Stans und gegen Prägarten. „Die Chancen auf den Klassenerhalt sind da und wir werden alles tun, damit Klosterneuburg in der nächsten Saison zumindest noch eine Herren Mannschaft in der Bundesliga hat“.

Traumstart in der ersten Runde

Mit einer verjüngten Mannschaft ging das Team vom MF Weber letzten Samstag in die fünfte Bundesliga Saison. Zum Auftakt warteten auswärts mit dem TC Hartberg bereits der vermeintliche Konkurrent um den zweiten Gruppenplatz, der zum Oberen Playoff der besten 4 Teams Österreichs berechtigt. Für diese Partie konnte man auf die nominell stärksten Spieler zählen, was sich im Endeffekt bezahlt machte. Unsere neue Nummer 1, Manuel Grünbeck, zeigte gleich in seiner ersten Partie, was in ihm steckt und schickte seinen unangenehm spielenden Gegner mit 6:2,6:4 nach Hause. Die zweite Neuverpflichtung, der Scheibbser Michael Weinberger, hatte einen sehr starken Gegner, zeigte trotzdem in vielen Momenten, daß wir noch viel Freude mit ihm haben werden, verlor schließlich nach gutem Kampf mit 3:6, 3:6. Die Nummer 4, Helmut Fellner, konnte im Single diesmal nicht an sein Niveau ran, ließ einige Chancen ungenützt, verlor im Endeffekt 1:6, 3:6, wobei das Ergebnis zu hoch ausfiel. Der dritte Neuzugang, Patrick Gamauf, jahrelanger Kloburger Spieler in der Allgemeinen Klasse, konnte bei seinem Debut als „Jungsenior“ ebenfalls überzeugen und stellte mit seinem 6:4, 6:4 auf den Zwischenstand 2:2 nach den ersten 4 Singles. Was dann folgte, war ganz großes Kino für die Mannen von MF Weber. Unser deutscher Legionär Björn „Krämpfner“ Krenzer zeigte seine Kämpfer- und Teamqualitäten in ganz großem Stil. Relativ souverän gewann er den ersten Satz, ab Mitte des 2ten Satzes bekam er – gehandicapt von einer hartnäckigen Verkühlung - immer mehr Krämpfe in beiden Beinen und der Schlaghand, sodass an normale Ballwechsel nicht mehr zu denken war. MF Weber und die Partnerin von Mike Weinberger gaben in den zwischenzeitlichen Massagen alles, was sie hatten und fast hätte dies gefruchtet, stand Krenzner bei 6:5 und 30:15 nur mehr 2 Punkte vom Sieg entfernt. Der zweite Satz ging dann doch verloren und so musste das Champions Tiebreak über diesen wichtigen Punkt entscheiden! Krenzner schleppte sich mit unglaublichem Kampfwillen bis zum 5:5, ehe ein Starkregen zur rechten Zeit kam und die Partie unterbrochen und in der Halle weitergeführt werden musste. Krenzner nutzte diese Pause ausreichend zur Erholung und konnte das Tiebreak und somit den Sieg mit unglaublicher Nervenstärke einfahren – Zwischenstand 3:2 für die Klosterneuburger, zum Gesamtsieg fehlte noch ein Doppelpunkt!

Schließlich entschied man sich für die richtigen Doppelpaarungen. Während das starke Zweierdoppel Grünbeck/Gamauf knapp und durch einige unglückliche No-Add Punkte verloren ging, zeigten Weinberger/Fellner eine sensationelle Leistung. Vorallem Fellner war die Erleichterung nach dem verlorenen Single anzumerken und auch Mike Weinberger trug mit dem Doppelsieg wesentlich zum 4:3 Endstand bei.

„Mit diesem Sieg haben wir uns eine gute Ausgangsposition für das Obere Playoff geschaffen – aber entschieden ist noch nichts“, so MF Weber, der hervorhob, das jeder Spieler mindestens einen Punkt zum Gesamtsieg beigetragen hat – die Stimmung im Team ist somit prächtig“.

Runderneuertes Team hofft auf Oberes Playoff

Nach dem ausgezeichneten fünften Platz in der Vorsaison streben die Mannen von MF Weber heuer eine Rangverbesserung und somit einen Sprung ins Obere Playoff an.
Da die Liga immer stärker wird und mit Ex-Profis wie Jürgen Melzer, Florian Mayer, Julian Knowle gespickt ist, wird das Unterfangen Final4 nicht einfach, aber machbar.

Das Team präsentiert sich heuer in einem teilweise neuen Gesicht, verließ doch der langjährige KTV Crack und 35er Nummer 1 Mario Haider-Maurer den Club Richtung Burgenland und schlägt 2021 in der Allgemeinen Klasse in Eisenstadt und bei den Jungsenioren beim Ligakrösus und Serienmeister Neudörfl auf. Auch die Nummer 2, Ex-Profi Jan Stancik, der letzte Saison wegen einer hartnäckigen Verletzung nicht zum Einsatz kam, wird nicht mehr für Klosterneuburg auflaufen. Die beiden Abgänge wurden aber sehr gut kompensiert. Mit dem Scheibbser Michael Weinberger und dem Waldviertler Manuel Grünbeck stoßen zwei 35jährige ins Team. MF Weber zeigt sich begeistert: „mit den beiden „Küken“ läuten wir in der Mannschaft einen neue Ära ein – die Mischung zwischen den „jungen Wilden“ und den „alten Hasen“ ist genial und ich denke, daß wir uns um die 35ger in Klosterneuburg in den nächsten Jahren keine Sorgen machen müssen.“ Auf Nummer 3 wird wie letztes Jahr der deutsche Björn Krenzner, Bundesligaspieler des Münchner Traditionsvereins TC Iphitos, einlaufen. Die zwei Dauerbrenner Helmut Fellner und Thiemo Maier werden auch heuer wieder eine wichtige Rolle im Team spielen. Einen weiteren Neuling darf MF Weber mit dem langjährigen KTV-Crack Patrick Gamauf begrüßen! „Er wird uns vielleicht in der ein oder anderen Partie zur Verfügung stehen“. Auch Christian Posch, Toni Reithmayr und Mike Maurer sind heuer wieder mit an Bord, wobei hinter Reithmayr ein verletzungsbedingtes Fragezeichen steht. „Ich hoffe, er wird rechtzeitig fit, weil er am und abseits des Courts eine sehr wichtige Rolle einnimmt“, so Weber! Bei Sebastian Fisar muss man noch abwarten, wie seine Spiele für Colony 45ger verlaufen, da sich möglicherweise die Partien mit jenen der Klosterneuburger terminlich überschneiden!

Gleich in der ersten Runde bekommt man es auswärts mit dem vermeintlichen Konkurrenten um Platz 2, TC Hartberg zu tun. „Eine sehr gute und ausgeglichene Truppe, gegen die wie in den letzten beiden Jahren verloren haben – heuer wollen wir Revanche nehmen und so dem Grundstein auf Platz 2 und somit das Obere Playoff legen. Denn Platz 1 scheint bereits an den Serienmeister Neudörfl vergeben – mit diesem Team messen sich die Babenberger auswärts in Runde 2. „Die Mannschaft könnte locker in der Bundesliga Allgemeine Klasse um den Titel mitspielen und ist wahrscheinlich auch für uns außer Reichweite – nicht nur budgettechnisch! Bei der Begegnung wird es zu einem Wiedersehen mit der Ex-Nummer 1 Mario Haider-Maurer kommen. „Ich wünsche ihm für die Saison alles Gute und viele Siege – außer gegen uns“, so ein kämpferischer MF Weber“.
In Runde 3 spielen die Klosterneuburger auf eigener Anlage gegen das vermeintlich schwächste Team, dem ASKÖ Auhof Linz. „Sie sind schon sehr lange in der Bundesliga und keinesfalls zu unterschätzen – letztes Jahr haben wir sie sicher in die Schranken gewiesen und ich hoffe auch heuer auf einen Sieg“.

Sollte man nicht Platz 1 oder 2 belegen, wird das Untere Playoff heuer mit 2 weiteren Runden ausgespielt. Nur die besten 2 Teams jeder Gruppe spielen im prestigeträchtigen Final4, welches auch heuer wieder in der Pongauer Traumkulisse auf der TC St.Johann/Pongau stattfindet. Das Team und MF Weber bedanken sich schon beim Club, den Sponsoren und der Presse für die Unterstützung und hofft, bei den Partien viele Fans begrüßen zu können