Vereinsgeschichte

Die Geschichte des Tennissports ist oofensichtlich auch mit der Nutzung der Plätze im Winter für das Eislaufen verbunden.Uli Ebner und Sepp Redl sind den Wurzeln der beiden Sportarten in Klosterneuburg nachgegangen, um zu sehen, wie und wann es begonnen hat.

Dank für Nachforschungen und Informationen gehören gehört auch Erich Ronge und vielen weiteren Migliedern des 1. KTV. Besondere Hilfe haben wir vom Stadtarchiv, dem Archiv des Stiftes Klosterneuburg und deren Mitarbeitern erhalten.

Die Seite ist im Aufbau und wird laufend ergänzt.

Eine Chronologie

  • Klosterneuburg an der Wende zum 20. Jahrhundert

    Klosterneuburg an der Wende zum 20. Jahrhundert

    Klosterneuburg, Haltestelle Kierling, Eröffnung 1882 (klicken)

    Klosterneuburg veränderte sich zur Jahrhundertwende. Die „Stellwagen“ (Fuhrwerke von Klosterneuburger Wirten nach Wien und umgekehrt, siehe den Führer von August Schmidt aus dem Jahre 1847) hatten ausgedient. Mit dem Anschluss Klosterneuburgs an die Franz-Josephs-Bahn (1870 Baubeginn und Bahnhof Weidling, 1882 Bahnhof Kierling, täglich 60-70 Züge) kam es zu einem raschen Zuzug von Menschen aus dem Raum Wien, sodass die Bevölkerung – 1890 noch 8.988 EinwohnerInnen - im Jahre 1912 bereits auf 13.962 Menschen angewachsen war und sich damit fast verdoppelt hatte.

    Freizeit als wichtiger Lebensbereich etablierte sich aufgrund der verbesserten Sozialgesetzgebung (ab 1885 war der Sonntag frei, ab 1919 auch der Samstag Nachmittag) , wobei den weitaus größten Anteil in der Bevölkerung dabei das Bürgertum – mehr Männer als Frauen – hatte und Freizeit im Verein zu verbringen beliebt wurde. Neben den zahlreichen Geselligkeitsvereinen in Klosterneuburg (Bildung, Gesang, Tanz, Schach, Kartenspiel), waren es bald auch Turn- und Sportvereine (Wandern, Kraftsport, Radfahren, Rudern, Eislauf, Tennis), die besucht wurden. Für Zugezogene bedeutete die Mitgliedschaft neue soziale Kontakte, aber auch einen entsprechenden Prestigegewinn.

    Ab 1900 entstanden donauaufwärts (von der Kuchelau bis Tulln) Donaustrandbäder und Bädersiedlungen, wo es die Möglichkeit gab, das Wochenende zu verbringen. Damit verbunden waren auch Impulse für sportliche Aktivitäten (Interessensgemeinschaften und Infrastruktur).

    Erster Mittelpunkt des sportlichen Lebens in der Stadt Klosterneuburg war der - von 2 Wiener Lehrern (Max Mayer und Heinrich Wurmbauer, deren Familien den Sommer über in Klosterneuburg weilten - im Jahre 1885 gegründete Männerturnverein. Seine Struktur neben der erwiesenen politischen Ausrichtung (stark nationalistische Basis, Ausschluss von Nicht-Ariern 1887/88) war sportliche Vielfalt, also nicht nur Turnen, sondern z.B. auch Eislauf und Skilauf.

  • Der Eislauf zur Jahrhundertwende

    Der Eislauf zur Jahrhundertwende

    1742 wurde in Edinburgh der erste Eislaufverein der Welt, der Edinburgh Skating Club, gegründet. 1772 erschien das erste Eiskunstlaufhandbuch von Robert John und 1814 fand der erste Eiskunstlaufwettkampf in Großbritannien statt.

    Gründer des modernen Eiskunstlaufes war der Amerikaner Jackson Haines und der Eiskunstlauf breitete sich von den USA nach ganz Europa aus. Im Winter 1868 kam Haines nach Wien: Sein Auftritt wurde zu einem Impuls für die Gründung der Wiener Eislauf-Schule. Insbesondere sein Ganzmetall-Schlittschuh, die direkt mit der Schuhsohle verbunden waren, bedeuteten eine wesentliche Erneuerung.

    Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden in Österreich Eislaufvereine. 1892 kam es zur Gründung einer Internationale Eisläufer-Vereinigung (ISU, International Skating Union,) dem ältesten Sportverband der Welt. Der  Wiener Eislaufverein (WEV)“ wurde bereits am 14. Juni 1867 gegründet. Noch vorher waren unter den Wiener Eisläufern, die diesem schönen Sport auf dem gestauten Wienfluss bei der Stubentorbrücke und auf den in Wien vorhandenen Teichen, wie im Tiergarten, Stadtpark und Belvedere, huldigen konnten, schon einige sehr gute "Künstler“. Mit zeitweise bis zu knapp 10.000 Mitgliedern (1929/30) und zahlreichen Siegen von VereinsathletInnen bei internationalen Wettbewerben im Eislaufsport ist der WEV einer der ältesten, größten und erfolgreichsten Sportvereine weltweit.

    Der “Österreichische Eiskunstlaufverband“ wurde im Jahr 1889 gegründet. 1906 konstituierte sich der "Verein Kunsteisbahn auf dem Sportplatz Engelmann" und bereits 1909 wurde die erste "Freiluft-Kunsteisbahn" der Welt errichtet. Der "Wiener Eislaufverein" eröffnete 1913 seine neue Kunsteisbahn. Das Eislaufen war nun von schwankenden winterlichen Temperaturen unabhängig. 

    Die Mehrzahl der benötigten Eisflächen fanden sich aber auf Spritzeisbahnen, bei denen es sich im Sommer um Sportplätze (Tennisplätze) handelte, die – in den meist sehr kalten Wintern – zur Eisfläche umfunktioniert wurden.

  • Tennis zur Jahrhundertwende

    Tennis zur Jahrhundertwende

    (Bild: Erzherzog Ludwig Victor (Mitte) mit Tennispartnern auf seinem Privatplatz im Park von Schloss Klesheim (Salzburg), Aufnahme undatiert, vermutlich um 1900, Quelle: Praschl-Bichler, Gabriele (1999) Historische Photographien aus den Alben des Kaiserbruders Erzherzog Ludwig Victor. Seite 64, Wien/ München)
    Wenig bekannt dürfte sein, dass die renommierte Möbelfirma Thonet auch Tennisschläger erzeugte

    Das moderne Tennis – zunächst "Lawn Tennis" (Rasen-Tennis) genannt – wurde von einem englischen Major namens Walter C. Wingfield "erfunden" und erreichte binnen kurzer Zeit höchste Popularität unter den gehobenen sozialen Schichten Großbritanniens. Die Verbreitung des Spiels auf dem Kontinent erfolgte vorerst hauptsächlich durch die so genannten »Engländerkolonien«, die sich vor allem in den Großstädten und Handelszentren sowie in Modebade(kur)orten gebildet hatten.

    Ab der Jahrhundertwende erfuhr das Tennis – vor dem Hintergrund eines beträchtlichen Wachstums der Wirtschaft und des Sports insgesamt – einen kräftigen Aufschwung. Am 7.7.1890 schrieb die Allgemeine Sport-Zeitung: "In Österreich erstarkt dieser Sportzweig von Tag zu Tag. Lawn-Tennis ist unstreitig gegenwärtig der Modesport ... . Die Beliebtheit des Spiels nimmt kolossal zu."/p>

    Dies dokumentierten nicht zuletzt eine steigende Produktion von Tennisschlägern (z.B. der Firma Gebrüder Thonet, Bild) und anderer Ausrüstungsgegenstände sowie der wachsende Anteil, den das Spiel zum Gesamtumsatz im Sportwarenhandel beitrug.

    Innerhalb von wenigen Jahren entstanden allein in Wien mehr als 25 und im übrigen Österreich (in Städten und deren Vororten) zahlreiche weitere Clubs mit vorwiegend bürgerlicher Mitgliedschaft. Von den neu entstandenen Clubs in Wien löste sich ein Fünftel noch vor 1914 wieder auf.  

    Der Umwandelbarkeit von Eislaufplätzen zu Tennisanlagen im Frühjahr war es zu verdanken, dass reine Tennisclubs durch Nutzer solcher Anlagen entstanden (etwa der »Lawn-Tennis-Cercle Engelmann« in Wien 17), dass neu gegründete Clubs Tennis und Eislaufen von Beginn an kombinierten (»Hietzinger Sport-Club« in Wien 13, später Hietzinger Tennis Club Blau-Weiss) und bestehende Eislaufvereine Tennis in ihr Programm aufnahmen (»Wiener Eislauf-Verein« in Wien 3, »Cottage-Eislauf-Verein« in Wien 19).

    Auch einige auf andere Sportarten wie Radfahren („Wiener Bicycle-Club, später „Wiener Park-Club") spezialisierte Vereine legten Tennisplätze an bzw. richteten Tennis-Sektionen ein. Dies galt auch für einzelne Sprach- und Geselligkeitsclubs.

    Neben den Spielmöglichkeiten in den Clubs entstanden zunehmend auch kommerzielle Tennisanlagen. Da deren Betreiber in Wien auf die für Clubs typischen Zugangsbarrieren verzichteten und Plätze stundenweise vermieteten, wurde zumindest gelegentliches Spielen für ein breiteres Publikum, nämlich die bürgerlichen Mittelschichten, erschwinglich.

    1902 wurden die Vereine im „Lawn-Tennis-Verband“ zusammengefasst und 1927 der Österreichische Tennisverband aufgrund der zunehmenden Anzahl von Turnierveranstaltungen begründet. Seinen Bestimmungen sorgten z.B. auch dafür, dass Spieler, die begonnen hatten, mit Tennisunterricht Geld zu verdienen, von der Teilnahme an Amateurwettkämpfen ausgeschlossen blieben: Für solche Berufsspieler war 1902 in Wien ein erstes Turnier abgehalten worden.

  • Eislaufen und Tennis zur Jahrhundertwende in Klosterneuburg

    Eislaufen und Tennis zur Jahrhundertwende in Klosterneuburg

    Die Restauration "Zum Herzogshut", gepachtet vom MTV Klosterneuburg
    Eine Postkarte aus dem Jahr 1900. Man sieht den "Herzogshut" und den Durchgang zum "schattigen" Garten, wo sich der "Sommerturnplatz" des MTV befand
    Der nicht sehr attraktive Innenhof des "Herzogeshutes" (Aufnahme etwa 1905)
    Der "Herzogshut" ist mittlerweile eine Tischlerei geworden (Aufnahme aus dem Jahr 1920 anläßlich der Sparkassen-Eröffnung)
    Der Rathausplatz mit der Mariensäule um 1900. Rechts die Restauration "Herzogshut"

    Der älteste Tennisverein in Niederösterreich ist der, aus einem „Verschönerungsverein“ hervorgegangene, Verein in Gars am Kamp mit 2 Tennisplätzen (1900, das Errichtungsjahr ist schon 1895). Es folgten z.B. Purkersdorf (1902), Langenzersdorf (1902) oder Brühl (1902).

    Einer der ältesten Eislaufplätze und Tennisplätze in Klosterneuburg war der gepflasterte Teil bzw. das Spielfeld (Sommerturnplatz) des „Männerturnvereines 1885“ hinter der in seinem Besitz befindlichen Gastwirtschaft „Zum Herzogshut“ (Kosten 20.500 Gulden, auf dem Bereich vor der heutigen Babenbergerhalle am Rathausplatz.

    Im Theatersaal fanden Tanz- und Liederkränzchen verschiedenster Klosterneuburger Vereine statt. Der Herzogshut war auch die Geburtsstätte der Klosterneuburger Lichtspieltheater und des Klosterneuburger Volksbildungsvereines „Urania“. Für den Turn- und Spielbetrieb diente ein Teil des Geräteschuppens als Umkleideraum und die Anlage war der Bevölkerung öffentlich zugänglich.

    Der Männerturnverein hat auch offenbar das Tennisspiel in Klosterneuburg „aus der Taufe gehoben“.

    Der „Führer durch Klosterneuburg und Umgebung“ aus dem Jahr 1901 erwähnt das „Lawn-Tennis-Spiel“, das seit dem Jahre 1897 gepflegt wurde. Der MTV hatte auf dem Sommerturnplatz ein Spielfeld eingerichtet.

    Die Anlage war außerhalb der Turnzeiten frei zugänglich und der Zulauf groß, sodass 1901 ein zweiter Platz eröffnet wurde. Tennis war auch in Klosterneuburg kein Volkssport, sondern eher dem situierten Bürgertum vorbehalten. Für die Benützung des Platzes bestand kein eigener Verein, sondern es kam zu (disziplinierten) freien Vereinbarungen.

    Nach 1908 wurde dort nicht mehr Eis gelaufen, mit dem Verkauf des „Herzogshutes“ im Jahre 1908 auch nicht mehr Tennis gespielt. Am 5. September 1912 erwarb die Stadtgemeinde unter Bürgermeister Dr. Friedrich Vogel den Herzogshut.

  • 1908 – Mehr Möglichkeiten für Eislauf und Tennis in Klosterneuburg

    1908 – Mehr Möglichkeiten für Eislauf und Tennis in Klosterneuburg

    Die wieder starke Bautätigkeit im Zuge der Zuwanderung veränderte das Stadtbild (zum großen Teil Einfamilien- und Wochenendhäuser) gewaltig, allerdings herrschte grundsätzlich Wohnungsknappheit.

    Eislaufen war in der Stolpeckgasse nahe dem Kierlingerbach und Kierlingerstraße möglich.

    Eine Möglichkeit, Eis zu laufen aber auch Tennis zu spielen, gab es auf den „Hammerschmid-Plätzen“ (später Tennisplätze der Familie Klemann) in der Donaustraße.

  • 1924 - Auf einem Eislaufplatz wird ein Tennisverein gegründet

    1924 - Auf einem Eislaufplatz wird ein Tennisverein gegründet

    1924 KTV Vereinsanmeldung, Nichtuntersagung

    Der bereits 1909 in der Zeitung genannte Eislaufplatz (Katastralmappe 1911, 95/1) war in einem Dreieck zwischen der Franz-Josefs-Bahn, dem Weidlingbach und einer Strasse gelegen. Er fand sich gegenüber der k.k. Höheren Lehranstalt für Wein- und Obstbau- neben einem Holzplatz des Stiftes (3132/2) und mehrere kleiner Parzellen (95/2, 96, 3132/1) gelegen.

    Für einen Teil des Grundstückes 95/1 hat der damalige Obergärtner des Stiftes Klosterneuburg, Hermann Rammert, den Antrag auf eine Baubewilligung für zwei Glashäuser erstellt.

    Pächter des Areals ist der Oberrev. i.R. Viktor Bartonek aus der Albrechtsstraße 43.

    In der Gemeinderatssitzung der Stadt Klosterneuburg vom 29. Dezember 1924 wird Herrn Josef Fuchs die Lizenz für die Einrichtung eines Buffets am Eislaufplatz in der Donaustraße gewährt und gegen den Betrieb eines Eislaufplatzes in der Stollpekgass durch Alois Heindl wird kein Einwand erhoben.

    Es ist das Jahr, in dem im Herbst ein „Klosterneuburger Tennisverein“ formal gegründet und „die Bildung" bei der Bezirkshauptmannschaft Tulln angemeldet. Als Gründer werden die Brüder Franz und Karl Seifert, W. Wiesbauer und Dr. Wenger genannt.

    Während der Sommermonate eignete sich der Platz eben hervorragend als Tennisplatz und wurde als solcher auch von Anfang an eifrig genützt. Es wird auf 2 Sandplätzen gespielt.

  • 1925

    1925

    Der 1. KTV pachtet gemeinsam mit Herrn Viktor Bartonek eine Grundparzelle im Ausmaß von 2967,50 m2 zur Errichtung und zum Betrieb von Tennisplätzen und eines Eislaufplatzes vom Stift Klosterneuburg. Als Pacht wird ein Betrag von 160 Goldkronen pro Jahr vereinbart. Der Vertrag wird auf die Dauer von 3 Jahren abgeschlossen. Die neu errichtete Sportanlage liegt neben dem Bahndamm, in der Nähe des heutigen Essl-Museums. Im Sommer wird bereits auf den 2 Sandplätzen gespielt. Herr Bartonek eröffnet den Eislaufbetrieb im Winter 1925/1926.

  • 1928

    1928

    Auf Wunsch des Stiftes wird eine Pachterneuerung mit dem Verein als alleinigem Bestandnehmer abgeschlossen. Herrn Bartonek wird eine Unterpacht für den Eislaufplatz zugestanden.

  • 1932 - Der KTV hat eine schöne Anlage, aber wirtschaftliche Schwierigkeiten

    1932 - Der KTV hat eine schöne Anlage, aber wirtschaftliche Schwierigkeiten

    Die Anlage des Klosterbeurger Tennisvereins wird auch in der Presse gelobt.

    Ein F. Milberg (aus dem Vorstand?) schreibt unter Sportnachrichten in der Neuen Klosterneuburger Zeitung vom 4.5.1932: „Ein reizendes, herrliches Schmuckkästchen hat der Erste Klosterneuburger Tennis-Verein mit seiner Spielanlage geschaffen, welche in Klosterneuburg ungefähr in der Mitte der Bahnhöfe Weidling und Kierling gelegen ist. (mehr...)

    Im Herbst 1932 wird der Vorstand des Klosterneuburger Tennisvereins neu gewählt. Der bisherige Vorstand hatte aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten um seine Demission gebeten. Der neue Vorstand spricht beim Kanzleidirektor vor und Rudolf Sulke schreibt für den Verein an das Stift Klosterneuburg am 24.10.1932 ein dringendes Ersuchen, auch dem Verein – rückwirkend - den Pachtschilling zu ermäßigen, weil viel in den Spielbetrieb investiert werden musste. Man hätte auch kaum Funktionäre gefunden, die sich eine wirtschaftliche Sanierung zugetraut haben. In dem Schreiben wird auch vor einer Auflösung gewarnt, weil für allfällige Gläubiger nur das „in die Plätze investierte Kapitel“ zur Verfügung stehen würde. Das Ansuchen begründete sich darauf, dass der Verein zwar den Rückstand in Raten bezahlt, aber nur mehr eine Pacht von 250 Schilling aufbringen kann.

    Dies unter Berücksichtigung einer Nutzung von nur noch 2/3 des Pachtgrundes (1768 m2). Der Rest wird Herrn Fritz Fukatsch abgetreten, der diesen Pachtanteil übernimmt. Der neue wird auf die Dauer von 2 Jahren abgeschlossen.

    Ab diesem Zeitpunkt wird im Verein nur noch dem Tennissport nachgegangen. Es kommt zu der Gründung eines Eislaufverein NKZ 1932/90/8. In seinen Erinnerungen an die Anfänge spricht der spätere Schriftführer Rudolf Bittman in einem schriftlichen Bericht für die Generalversammlung 1947 von einer Vereinsgründung 1932 durch eine "Handvoll Klosterneuburger Eislauf-Enthusiasten". Sie hätten im Gasthaus Baumgartner beschlossen, den "1. Klosterneuburger Eislaufverein", zu gründen, um ihren geliebten Eissport auf eigenem Natureisplatz (auf dem "Renninger" unterhalb des Stifts) auszuüben und vor allem auch die damalige Jugend dafür zu begeistern. Bei dieser Gründungsversammlung waren die Herren Goblirsch, Bittmann und Azzolini, Neumann und Spiegel sowie die Damen Baumgartner und Peiker anwesend. Ein Ausschuss mit Goblirsch (Obmann); Bittmann (Schriftführer); Neumann (Kassier); Azzolini und Peiker als Beiräte wurde gebildet. Der Verein wurde angemeldet und die Vorarbeiten für den Eisbetrieb durchgeführt. In der ersten Saison führte man den Betrieb auf der (Tennis)Anlage der Familie Klemann (Donaustraße 1) durch.

  • Sportnachrichten in der Neuen Klosterneuburger Zeitung vom 4.5.1932

    Sportnachrichten in der Neuen Klosterneuburger Zeitung vom 4.5.1932

    Sportnachrichten in der Neuen Klosterneuburger Zeitung vom 4.5.1932: „Ein reizendes, herrliches Schmuckkästchen hat der Erste Klosterneuburger Tennis-Verein mit seiner Spielanlage geschaffen, welche in Klosterneuburg ungefähr in der Mitte der Bahnhöfe Weidling und Kierling gelegen ist. Es ist der Tatkraft und der uneigennützigen Arbeit einiger junger Leute zu danken, daß der Verein, der 1924 gegründet wurde, heute nach 8 Jahren auf einer beachtenswerten Höhe ist. Die Gründer des Vereins: die Brüder Sejfert, Wiesbauer, Dr. Wenger haben unter Einsatz ihrer Person und auch materiellen Opfern aus primitiven Verhältnissen heraus eine neuzeitliche Anlage geschaffen, welche einer solchen z. B. im Prater gelegenen gleich gleichkommt. Die landschaftliche Lage des Spielplatzes ist einfach wunderbar, man hat den Leopoldsberg vor sich liegen. Bäume ringsum und gleich daneben das Klosterneuburger Strandbad, während die Beschaffenheit der Spielplätze selbst erst erstklassig ist. Außerdem ist ein neues Klubhaus mit Garderoben und Duschanlage vorhanden. Das Können der aktiven Mitglieder kann man ebenfalls als über den Durchschnitt hinausgewachsen bezeichnen. Man muß dem Klub wünschen, daß soviel Fleiß. Ehrgeiz und uneigennütziger Dienst an einer Sache auch Anerkennung findet und ihm Unterstützung in Frage kommender Kreise Klosterneuburgs zuteil wird. Turniere finden alljährlich zweimal, im Frühjahr und Herbst, statt und es zeugt von intensiven Training und guter Führung, daß ein Mitglied des Vereins, Kurt Tragauer, in Wien anläßlich der Juniorenmeisterschaft den zweiten Platz belegen konnte, woraus man auch Schlüsse auf das Können der übrigen Aktiven ziehen kann. Die derzeitige Klubleitung besteht aus den Herren General d. R. Kreischer. Kossak, Dr. Wenger, Willy Wiesbauer, Frl. Hedy Schmiedel. Eventuelle Interessenten wollen sich an einen der Genannten wenden.

  • 1933

    1933

    Ein neu gewählter Vorstand mit Herrn Rudolf Sulke hofft, die materielle Situation des Vereines ordnen zu können und so den Weiterbestand des 1. KTV zu sichern. So ersucht man um eine Neuregelung der Pacht und zwar rückwirkend ab 1. Jänner 1932 und unter Berücksichtigung einer Nutzung von nur noch 2/3 des Pachtgrundes (1768 m2). Der Rest wird abgetreten.

    Ein neuer Bestandsvertrag über 1768 Quadratmeter wird auf die Dauer von 2 Jahren abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wird im Verein nur noch dem Tennissport nachgegangen.

  • 1934

    1934

    Die Vereinsleitung besteht aus folgenden Herren: Robert Kassowitz, Dir. Friedrich Tragauer, Manfred Vilas , Franz Kossak und Rudolf Sulke. Es wird eine Satzungsänderung bei der BH Tulln beantragt.
    In diesem Jahr feiert der 1. KTV seinen 10-jährigen Bestand und veranstaltet aus diesem Grund ein grosses Jubiläums-Tennis-Turnier. Einladungen ergehen auch an die „hochwürdigen Herren" des Stiftes.

     

    In seinen Erinnerungen an die Anfänge spricht allerdings der spätere Schriftführer Rudolf Bittman in einem schriftlichen Bericht für die Generalversammlung 1947 von einer (neuerlich?) Vereinsgründung durch eine "Handvoll Klosterneuburger Eislauf-Enthusiasten". Sie hätten im Gasthaus Baumgartner beschlossen, den "1. Klosterneuburger Eislaufverein", zu gründen, um ihren geliebten Eissport auf eigenem Natureisplatz (auf dem "Renninger" unterhalb des Stifts) auszuüben und vor allem auch die damalige Jugend dafür zu begeistern. Bei dieser Gründungsversammlung waren die Herren Goblirsch, Bittmann und Azzolini, Neumann und Spiegel sowie die Damen Baumgartner und Peiker anwesend. Ein Ausschuss mit Goblirsch (Obmann); Bittmann (Schriftführer); Neumann (Kassier); Azzolini und Peiker als Beiräte.

  • 1935

    1935

    Zur Wasserversorgung der beiden Tennisplätze wird ein Anschluss an das Klosterneuburger Wasserleitungsnetz durchgeführt.

  • 1936

    1936

    Die Bezirkshauptmannschaft Tulln bestätigt einen neu gewählten Vorstand. Obmann wird Dir. Fritz Tragauer. Die Herren Franz Kossak, Erwin Sommer und Rudolf Sulke sind die weiteren Vorstandsmitglieder.

  • 1937

    1937

    Eine Sektion Eishockey (Herr Duda) wird eingegliedert und der Verein hat über 400 Mitglieder.

  • 1939

    1939

    Aufgrund der Einziehung der meisten Mitglieder in die Wehrmacht stellt der 1.KTV nach der Tennissaison - im Oktober - seine Tätigkeit ein. Ab diesem Zeitpunkt wird die Grundfläche nicht mehr benützt.

  • 1940

    1940

    Am 8. Juli wird die Vereinsauflösung schriftlich dem Polizeipräsidium, Abt. 5, in Wien gemeldet (unterzeichnet von Dir. Fritz Tragauer und Franz Kossak). Man beabsichtigt, den Verein nach Kriegsende wieder ins Leben zu rufen. Das Vereinsvermögen ist lediglich mit dem Pachtrückstand belastet.

  • 1941

    1941

    Dir. Fritz Tragauer löst am 24. Oktober den bis zu diesem Zeitpunkt noch stillschweigend existenten Pachtvertrag mit dem Stift. Das bewegliche Eigentum musste an das Gausportamt abgeliefert werden.

  • 1945

    1945

    Der Kassier Neumann, der sämtliche Unterlagen (Schriftverkehr, Erinnerungsstücke, Protokolle, etc) hatte, ist bei einem Luftangriff im  Februar 1945 ums Leben gekommen und die Unterlagen sind verschollen.

    Auf (kommerziellen) Tennisplätzen in der Donaustrasse wird Tennis gespielt, es besteht eine Baracke zum Umkleiden und zwei kleinere Objekte (Abort, Dusche).

  • 1947

    1947

    Ein "1. Klosterneuburger Eislaufverein" wird gegründet und hält seine erste ordentliche Hauptversammlung am 22. März 1947 im Cafe Thallmaier am Rathausplatz ab.

    In den Vorstand wurde gewählt: Baumeister Duda (Präsident); Hans Fliedl (1. Obmann); Oberst aD Robert Ritter von Lendenfeld (2. Obmann, Sektionsleiter Tennis); Rudolf Bittmann (1. Schriftführer); Alfred Reisinger (2. Schriftführer); Hans Weber (1. Kassier); Franz Spiegel (Sektionsleiter Eishockey). Der 1. Obmann tritt bald zurück und Fritz Piffl wird provisorisch eingesetzt.

    Als Antwort auf ein Schreiben der Wiener Polizeidirektion (Klosterneuburg ist ja seit 1938 und bis 1954 der 26. Bezirk von Wien) vom 13. Mai 1947 wird vom Klosterneuburger Pollikzeikommissariat am 8. Juli 1947 bekanntgegeben, dass der Verein keine Neugründung sei, sondern schon seit 1924 Bestand hätte.

    Der 1. KEV übernimmt von der Familie Kleemann die Fläche der bestehenden privaten Tennisplätze in der Oberen Donaustrasse 1 als Pachtgrund vom Stift Klosterneuburg. Es stehen nunmehr 3 Plätze zur Verfügung.

    Da flogen alte Bälle hin und her, mit mehr oder weniger Filz daran, denn neue Bälle gab es keine zu kaufen, außer im Wiener Schleichhandel am Resselpark, wo man neben Zigaretten und Schokolade auch Tennisbälle erstehen konnte. Der Preis war natürlich horrend. Für drei Stück verlangte man 350 bis 450 Schilling. Das war das Doppelte bis Dreifache eines Monatsverdienstes.

  • 1948

    1948

    In einer Hauptversammlung vom 20. März 1948 kommt es zu Änderungen im Vorstand: Fritz Piffl (1. Obmann); Rudolf Bittmann (2. Obmann, 2. Kassier); Otto Rausch (1. Schriftführer); Alfred Reisinger (2. Schriftführer); Johann Weber (1. Kassier); K. Weinfurter (Kassier-Stellvertreter); Franz Spiegel (Sektionsleiter Eishockey).

    Vom Jahr 1948 bis zum Jahr 1954 mußte der jeweilige Obmann der Meldung über die Generalversammlung eine eidesstattliche Erklärung anschließen, in der er bezeugt, dass die Mitglieder des Vereinsvorstandes nicht der Registrierungspflicht gem. §17 (2) des Verbotsgesetzes 1947 unterlagen. Vereinsstatuten sind nicht bekannt.

  • 1949

    1949

    Es gab es einige Vereinsmannschaften, die alle beim Österreichischen Tennisverband Forderungsspiele absolvierten. Am Ende des Jahres 1949 gab der ÖTV eine Rangliste der Vereine bekannt. In ganz Österreich waren es 29 Vereine, 10 Vereine waren es in Niederösterreich, darunter Baden (BAC) und der Tennis Club St. Pölten. Der Brühl-Mödling Tennis Club und Klosterneuburg waren zwar auch dabei, sie gehörten aber damals zu Wien.

  • 1950

    1950

    In Niederösterreich gab es 5 Tennisvereine: Badener AC, Union Amstetten, Union Waid-hofen/Ybbs, Tennis Turnierausschuss Gars/Kamp und TC St. Pölten. Des Weiteren gehörten der BMTC, der 1. Klosterneuburger Eislaufverein und der Perchtoldsorfer Sportclub noch immer zum Wiener Tennisverband.

    Der Vereinsvorstand wird am 6. Mai 1950 neu gewählt und umfasst die Herren: Fritz Piffl (Obmann); Adolf Klein  (Obmann-Stellvertreter); Alfred Reisinger (Schriftführer); Fritz Spiegel (Schriftführer-Stellvertreter); Johann Weber (Kassier); J. Zierhofer (Kassier-Stellvertreter); L. Preisecker (Sektionsleiter Eishockey); Dr. Oskar Zlamala (Sektionsleiter Eishockey-Stellvertreter); J. Biegler und G. Grosskopf (Kontrolle); F. Rausch und K. Psuchner (Beisitzer).

  • 1951

    1951

    In der Versammlung vom 31.3.1951 ändert sich der Vorstand erneut: Fritz Piffl (Obmann); Adolf Klein  (Obmann-Stellvertreter); Alfred Reisinger (Schriftführer); Fritz Spiegel (Schriftführer-Stellvertreter); Johann Weber (Kassier); J. Zierhofer (Kassier-Stellvertreter); Dr. Oskar Zlamala (Sektionsleiter Eislauf); L. Preisecker (Sektionsleiter Eislauf-Stellvertreter); J. Biegler und Dkfm. G. Güssing (Kontrolle); F. Rausch und Dr. Kurt Reichert (Beisitzer).

  • 1952

    1952

    Am 2. Februar kommt es zur Gründung des NÖ Tennisverbandes mit 13 Vereinen und 220 Mitgliedern. Klosterneuburg ist noch bei Wien.

    Es kommt zur Begründung einer Sektion Tennis, das sich vom elitären Exklusivsport einiger Privilegierter zusehends zu einer auch bei der allgemeinen Bevölkerung immer beliebter und auch leistbar werdenden sportlichen Freizeitbetätigung entwickelte. Der Vorstand wurde daher am 2.4.1952 neuerlich verändert: Fritz Piffl (Obmann); Adolf Klein (Obmann-Stellvertreter); Alfred Reisinger (Schriftführer); Dkfm. G. Güssing (Schriftführer-Stellvertreter; Kontrolle); Johann Weber (Kassier); J. Zierhofer (Kassier-Stellvertreter); Franz Spiegel (Sektionsleiter Eislauf); K. Psuchner (Sektionsleiter Eislauf-Stellvertreter); Dr. Oskar Zlamala (Sektionsleiter Tennis); Notar Dr. Kurt Reichert (Sektionsleiter Tennis-Stellvertreter).

    Der Niederösterreichische Tennisverband wurde begründet, die Meisterschaften nur landesweit durchgeführt.

  • 1953

    1953

    In diesem Jahr findet eine Umbildung des Vereines samt neuer Satzung statt und in der Generalversammlung vom 19.3.1953 wird der Name auf "1.Klosterneuburger Eislauf- und Tennisverein" geändert. In der Meldung an die Vereinsbehörde finden sich wieder Veränderungen im Vorstand: Adolf Klein (Obmann); Johann Weber (Obmann-Stellvertreter); Alfred Reisinger (Schriftführer); Dkfm. G. Güssing (Schriftführer-Stellvertreter, Kontrolle); J. Zierhofer (Kassier); H. Peiker (Kassier-Stellvertreter); Karl Sptzbart (Zeugwart); J. Biegler (Kontrolle); Franz Spiegel (Sektionsleiter Eislauf); K. Psuchner (Sektionsleiter Eislauf-Stellvertreter); Dr. Kurt Reichert (Sektionsleiter Tennis); H. Kocvera (Sektionsleiter Tennis-Stellvertreter).

    Eine Anmerkung:  Adolf Klein und Dr. Kurt Reichert (auch als Obmannstellvertreter) haben ihre Funktionen bis 1971, in Summe also 18 Jahre lang, ausgeübt.

  • 1954

    1954

    Der Vorstand blieb nach der Hauptversammlung vom 18.3.1954 im Wesentlichen unverändert. Ferdinand Feisthauer (Kontrolle) und Dr. J. Artmann (Sektionsleiter Tennis-Stellvertreter) kommen dazu.

  • 1955

    1955

    Der Tennisboom setzt langsam ein. In Niederösterreich gab es 19 Vereine mit knapp 500 Mitgliedern.

  • 1957

    1957

    Das Datum der Hauptversammlung ist nicht bekannt, aber kleine Änderungen im Vorstand: E. Langer wird Schriftführer, H. Cihal Schriftführer-Stellvertreter; K. Weinfurther Kassier-Stellvertreter; Frau H. Hlavizna (Kontrolle) und Herr J. Glaubitscher (Sektionsleiter Tennis-Stellvertreter) werden genannt. Eine eigene Sektion Wassersport (mit Bootshaus im Strandbad, Sektiosleiter: Alfred Reisinger, V. Haslinger als Stellvertreter) wird aufgeführt.

  • 1959

    1959

    Der Verein teilte sich zu dieser Zeit in 3 Sektionen: Eislaufsport, Wassersport  und Tennissport. Dem wird in der Hauptversammlung vom 10.10.1959 durch neue Statuten Rechnung getragen und die Sektionsleiter sind automatisch auch Obmann-Stellvertreter.

    Der Vereinsbehörde wurden gemeldet: Adolf Klein (Obmann); Franz Spiegel (Eislauf), Dr. Kurt Reichert (Tennis) und Alfred Reisinger (Wassersport), Obmann-Stellvertreter; E. Langer (Schriftführer); Ferdinand Feisthauer (Schriftführer-Stellvertreter); Johann Zierhofer (Kassier); K. Weinfurter  (Kassier-Stellvertreter); H. Hlavizna und  Johann Weber (Kontrolle/Rechnungsprüfer); H. Ressl (Eislauf Stellvertreter); J. Glaubitscher (Tennis Stellvertreter); V. Haslinger (Wassersport-Stellvertreter).

    Im Niederösterreichischen Tenniksverband werden "Kreise" (Nord, Süd) als Unterligen eingeführt. Gespielt wurden bei den Herren 6 Einzel und 5 Doppel, wobei die ersten beiden Doppel auch kreuzweise gegen einander antraten.

    Der Aufwand für den Eislaufbetrieb im Winter ist überaus arbeitsintensiv und wird weitgehend von den Funktionären abgedeckt. Der Betrieb war öffentlich und nicht nur für Vereinsmitglieder, daher war auch Entritt zu kassieren und ein Musikprogramm zu gestalten.

  • 1960

    1960

    Der NÖ Tennisverband zählt mittlerweile 30 Vereine mit insgesamt 79 Plätzen und 1.274 Mitgliedern, darunter der 1.KTV. In Schwechat wurde die erste Tennishalle in Niederösterreich eröffnet.

  • 1961

    1961

    Immer mehr Funktionäre kommen aus dem Bereich Tennis. Mit der Wahl vom 28.10.1961 bestand der Vorstand aus: Adolf Klein (Obmann); Franz Spiegel (Eislauf), Dr. Kurt Reichert (Tennis) und Alfred Reisinger (Wassersport), Obmann-Stellvertreter; Ferdinand Feisthauer (Schriftführer); E. Langer (Schriftführer-Stellvertreter); Alois Zezelits (Kassier); Johann Zierhofer (Kassier-Stellvertreter); H. Hlavizna und K. Weinfurther (Kontrolle/Rechnungsprüfer); H. Ressl (Eislauf Stellvertreter); J. Glaubitscher (Tennis Stellvertreter); V. Haslinger (Wassersport-Stellvertreter).

  • 1962

    1962

    Ein unveränderter Vereinsvorstand wird nach der Generalversammlung vom 20.11.1963 gemeldet.

  • 1963

    1963

    In der Generalversammlung vom 20.11.1963 wird der Vorstand bestätigt.

  • 1964

    1964

    Der NÖ Tennisverband beschließt das Bundesland in 6 Kreise einzuteilen. Dr. Ernst Hausmann wird Schriftführer, H. Spiegel wird Schriftführer-Stellvertreter, Ing. Wehringer Rechnungsprüfer. Offensichtlich sind zwischen den einzelnen Sektion die eine oder andere Differenz aufgetreten, sodass ein "Schiedsgericht" (in die Vereinstatuten?) aufgenommen wurde. Diesem gehören die Herren Klein, Zeh, Dr. Reichert, Spiegel und Reisinger an.

  • 1966

    1966

    Neben der Generalversammlung vom 31.3.1966 wurde im Herbst eine weitere, außerordentliche, Generalversanmlung durchgeführt. Nach der Frühjahrsberatung wurde als Vorstand bestimmt: Adolf Klein (Obmann); Franz Spiegel (Eislauf), Dr. Kurt Reichert (Tennis) und Alfred Reisinger (Wassersport), Obmann-Stellvertreter;Dr. Karl Schnass  (Schriftführer); Dr. Ernst Hausmann (Schriftführer-Stellvertreter); Alois Zezelits (Kassier); Johann Zierhofer (Kassier-Stellvertreter); Ing. Wehringer und Dr. Fritz Gerisch (Rechnungsprüfer); H. Ressl (Eislauf Stellvertreter); J. Glaubitscher (Tennis Stellvertreter); V. Haslinger (Wassersport-Stellvertreter); Klein, Zeh, Dr. Reichert, Spiegel und Reisinger (Schiedsgericht). Die Versammlung vom 15. Oktober 1966 und die Neuwahlen wird damit begründet, dass einige Funktionäre aus beruflichen Gründen nicht weiter tätig sein können. Es drüfte aber auch damit zusammengehängt sein, dass der zunehmend größeren Bedeutung der Tennissektion Rechnung getragen wurde. Es kamen nämlich Vertreter des Tennis in den Vorstand: Dr. Romuald Kozlowski übernimmt eine neu geschaffene Funktion als Zeugwart, die Rechnungsprüfer sind nunmehr Dr. Fritz Gerisch und Hedy Marada, H. Ressl scheidet wie auch V. Haslinger aus dem Vorstand aus und H. Spiegel bzw. Ing. J. Wehringer übernehmen ihre Aufgaben. Auch das Schiedsgericht wird personell aufgestockt udn umfasst 6 Personen (!): Hammerl und Spitzbart kommen dazu.

  • 1967

    1967

    Der gemeldete Vorstand wird nach einer Sitzung am17.11.1967 erneut etwas verändert: Hammerl, Klein, Erich Ronge, Spitzbart und Dr. Reichert sind das Schiedsgericht, K. Sptzbart und Schedlmayer werden als Beisitzer gewählt.

  • 1968

    1968

    Und wieder (29.11.1968) eine Umbildung im Vorstand. K. Zöchbauer wird Schriftführer, Annelie Schallenberg, Klein, Dr. Reichert und Erich Ronge sind Schiedsgericht.

    1970

    Niederösterreich hat 77 Vereine mit 245 Plätzen und 7.276 Mitgliedern. Am 17.4.1970 wird die Generalversammlung abgehalten. Es fällt auf, dass nur mehr zwei Obmann-Stellvertreter bestehen und die Sektion Eislauf nur mehr durch Beisitzer vertreten wird. Der Vorstand: Adolf Klein (Obmann); Dr. Kurt Reichert, Schedlmayer (Obmann-Stellvertreter, Sektionsleiter Tennis bzw. Wassersport); Gerhard Vonderlind (Schriftführer); Heiner Schicketanz (Schriftführer-Stellvertreter); Alois Zezelits (Kassier); Johann Zierhofer (Kassier-Stellvertreter); Dkfm. Ewald Hollander ("Mannschaftskapitän" d.h. Sportwart); Dr. Robert Marada (Zeugwart); Dr. Fritz Gerisch und Mag. Ottokar Gardavsky (Rechnungsprüfer); Erich Ronge (Sektionsleiter Tennis-Stellvertreter); Alfred Reisinger (Sektionsleiter Wassersport-Stellvertreter); Dr. Fritz Gerisch und Mag. Ottokar Gardavsky (Rechnungsprüfer); Klein, Dr. Reichert, Ronge, Spiegel und Dr. Gerisch (Strafausschuss und Schiedsgericht); F. Spiegel und H. Spiegel (Beisitzer).

  • 1971

    1971

    Am 29. April 1970 folgt Dr. Romuald Kozlowski dem langjährigen Obmann Adolf Klein (17 Jahre) nach und es wird nur mehr ein Obmann-Stellvertreter gewählt. Diesmal bleiben die Funktionen für den Wassersport unbesetzt.

    Dr. Romuald Kozlowski (Obmann); Gerhard Vonderlind (Obmann-Stellvertreter, Sektionsleiter Tennis); Heiner Schicketanz (Schriftführer); Alois Zezelits (Kassier); Helmut Muschal (Kassier-Stellvertreter); Dr. Sepp Redl ("Mannschaftsführer"/Sportwart); Matthias Demel (Zeugwart); Dr. Fritz Gerisch und Mag. Ottokar Gardavsky (Rechnungsprüfer); Otto Zlamala (Sektionsleiter Eislauf); Hedy Marada (Sektionsleiter Eislauf-Stellvertreterin); Erich Ronge (Sektionsleiter Tennis-Stellvertreter); Dr. Kozlowski, Gerhard Vonderlind, Erich Ronge, Dr. Fritz Gerisch, Dr. Georg Vanura, Birgit Redl, Aga Vanura (Schiedsgericht); F. Spiegel und H. Spiegel (Beisitzer).

    Dr. Sepp Redl veranstaltet zum 1. Mal zu Pfingsten ein Turnier mit Mixed-Teams. Der Name kam vom Spielkönnen (viele "löffelten") und den Ehrenpreisen, kleine Klosterneuburger Teelöffel mit Stadtwappen, die später zu Sammelobjekten wurden.

  • 1972

    1972

    Die Generalversammlung vom 27.3.1972 bringt offensichtlich das Aus für Wassersport und Eislauf im Vereinsvorstand, der sich zusammensetzt aus: Dr. Romuald Kozlowski (Obmann); Gerhard Vonderlind (Obmann-Stellvertreter, Sektionsleiter Tennis); Heiner Schicketanz (Schriftführer); Dr. Robert Marada (Schriftführer-Stellvertreter); Alois Zezelits (Kassier); Helmut Muschal (Kassier-Stellvertreter); Dr. Sepp Redl ("Mannschaftsführer"/Sportwart); Matthias Demel (Zeugwart); Dr. Fritz Gerisch und Mag. Ottokar Gardavsky (Rechnungsprüfer).

  • 1973

    1973

    Beitritt des 100. Mitgliedsvereins in den NÖTV. Der Meisterschaftsbetrieb wurde aber durch die Maul- und Klauenseuche stark in Mitleidenschaft gezogen.

    Am 27.3.1973 wird wieder gewählt: Dr. Romuald Kozlowski (Obmann); Dr. Georg Vanura (Obmann-Stellvertreter, Sektionsleiter Tennis); Heiner Schicketanz (Schriftführer); Lydia Kozlowski (Schriftführer-Stellvertreterin); Alois Zezelits (Kassier); Helmut Muschal (Kassier-Stellvertreter); Erich Ronge (Sektionsleiter Tennis-Stellvertreter); Dr. Sepp Redl ("Mannschaftsführer"/Sportwart); Matthias Demel (Zeugwart); Dr. Fritz Gerisch und Mag. Ottokar Gardavsky (Rechnungsprüfer).

  • 1974

    1974

    Dr. Sepp Redl gibt in der Generalversammlung vom 17.5.1974 die Funktion als Sportwart an Herbert Hanke ab, sonst bleibt der Vorstand unverändert. Dem Grund für den Rücktritt wird allerdings Rechnung getragen, nach vielen Diskussionen wird eine 2. Herrenmannschaft im Verein zugelassen, die aber alle Spiele "auswärts" bestreiten muss.

  • 1975

    1975

    Generalversammlung vom 4. 4. 1975 und der Verein erhält wieder seinen alten Namen: "1. Klosterneuburger Tennisverein (1.KTV)". Gleichzeitig tritt der Verein zum Dachverband „Turn- und Sportunion" bei, der am 2. Mai 1945 von früheren Mitgliedern der Christlich-Deutschen Turnerschaft und des Reichsbundessportes der katholischen Jugend wiedergegründet worden war.

    Als Vorstand wurde gewählt: Dr. Romuald Kozlowski (Obmann); Dr. Georg Vanura (Obmann-Stellvertreter, Sektionsleiter Tennis); Heiner Schicketanz (Schriftführer); Lydia Kozlowski (Schriftführer-Stellvertreterin); Alois Zezelits (Kassier); Gerhard Khoss (Kassier-Stellvertreter); Herbert Hanke (Sportwart); Christian Schallenberg (Sportwart-Stellvertreter); Peter Stampfl (Zeugwart); Manfred Schlechter (Zeugwart-Stellvertreter); Dr. Fritz Gerisch und Mag. Ottokar Gardavsky (Rechnungsprüfer).

  • 1976

    1976

    Wieder eine Vorstandsmeldung nach der Generalversammlung am 28.3.1976, allerdings unverändert.

  • 1977

    1977

    Auch mit der Generalversammlung vom 11.3.1977 wird der Vorstand bestätigt; KR Wilhelm Singer ersetzt Mag. O. Gardavsky als Rechnungsprüfer. Es bildet sich eine 3. Herrenmannschaft, die aber ebenfalls nur auswärts spielen darf.

  • 1978

    1978

    In der Generalversammlung vom 21.4.1978 wird der geübten Praxis der letzten Jahre Rechnung getragen und eine Statutenänderung vorgenommen (5 Vorstandsfunktionen und deren Stellvertretung, keine Sektiosleitungen mehr): Dr. Romuald Kozlowski (Obmann); Dr. Georg Vanura (Obmann-Stellvertreter); Heiner Schicketanz (Schriftführer); Lydia Kozlowski (Schriftführer-Stellvertreterin); Alois Zezelits (Kassier); Gerhard Khoss (Kassier-Stellvertreter); Herbert Hanke (Sportwart); Christian Schallenberg (Sportwart-Stellvertreter); Peter Stampfl (Zeugwart); Manfred Schlechter (Zeugwart-Stellvertreter); Dr. Fritz Gerisch und KR Wilhelm Singer (Rechnungsprüfer).

  • 1979

    1979

    Generalversammlung vom 2.4.1979: Vorstand wieder grundsätzlich bestätigt, Christian Schallenberg wird Sportwart, Matthias "Thomas" Demel sein Stellvertreter. Die zunehmende Mitgliederanzahl bringt immer weider einen Engpaß für den Spielbetrieb, weil ja nur 3 Plätze zur Verfügung stehen.

    Der Obmann Dr. Romuals Kozlowski ist ein Befürworter einer Übersiedlung zu einem Standort, der mehr Platz bieten könnte. Eine Möglichkeit war über eine Brücke zu einem Gelände zu kommen, auf dem später die Reitschule St. Leopold errichtet worden ist. Verhandliungen mit dem Grundeigentümer (Stift Klosterneuburg) waren nicht erfolgreich. Eine Alternative war ein Lagerplatz der Bau-Firma Pröll in der Donaustrasse, etwa 200m entfernt. Man riskierte eine räumliche Trennung, aber die Verhandlugnen scheiterten ebenfalls.

    Schließlich bot sich der Neubau von Plätzen beim Freizeitzentrum Happyland an. Das Happyland wurde 1975 als eine der damals modernsten Anlagen in ganz Österreich eröffnet. Mit seinen großzügig angelegten Sport-, Erholungs- und Freizeitanlagen bot es nicht nur zahlreiche Sportmöglichkeiten für Privatpersonen, sondern auch optimale Trainings- und Spielbedingungen für Vereine. In den darauffolgenden Jahren siedelten sich daher viele der Klosterneuburger Vereine in unmittelbarer Nähe des Happylands an oder fanden dort ihre neue Heimstätte.

  • 1980

    1980

    Der NÖTV hat 207 Vereine mit 705 Plätzen und 18.644 Mitgliedern. Im 1.KTV kommt es zu einer Generalversammlung am 12.1.1980, die die Weichen für eine gewaltige Änderung stellen soll: Der aus allen Nähten platzende Verein soll auf ein neues Gelände mit 9 Tennisplätzen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Sportanlage Freizeitzentrum Happyland in der Au übersiedeln.

    Durch die Errichtung der Plätze war eine hohe finanzielle Belastung gegeben, die einmal zu einer Verschuldung des Vereines führte, zum anderen aber auch (nach damaligem Vereinsrecht) nur aufgrund einer persönlichen Hafteung der Vorstandsmitglieder möglich war: Dr. Romuald Kozlowski (Obmann); Dr. Georg Vanura (Obmann-Stellvertreter); Heiner Schicketanz (Schriftführer); Lydia Kozlowski (Schriftführer-Stellvertreterin); Alois Zezelits (Kassier); Gerhard Khoss (Kassier-Stellvertreter); Dkfm. Ewald Hollander (Sportwart); Matthias Demel (Sportwart-Stellvertreter); Peter Stampfl (Zeugwart); Manfred Schlechter (Zeugwart-Stellvertreter); Dr. Fritz Gerisch und KR Wilhelm Singer (Rechnungsprüfer).

    Die Tennisplätze werden anschließend an die bereits bestehenden Freiplätze des Freizeitzentrums angegliedert. Als Vereinslokal (Garderobe mit den sanitären Einrichtungen dient ein angemieteter Bereich des Frfeizeitzentrums, dessen Türe auf eine Terasse führt. Unter dieser Terasse wird ein Buffet mit einem kleinen Aufenthaltsbereich eingerichtet.

  • 1981

    1981

    Am 28.1.1981 die nächste Generalversammlung mit personellen Änderungen: Dr. Romuald Kozlowski (Obmann); Dr. Georg Vanura (Obmann-Stellvertreter); Heiner Schicketanz (Schriftführer); Lydia Kozlowski (Schriftführer-Stellvertreterin); Alois Zezelits (Kassier); Dir Karl Maskowan (Kassier-Stellvertreter); Dkfm. Ewald Hollander (Sportwart); Matthias Demel (Sportwart-Stellvertreter); Gerhard Khoss (Zeugwart); Peter Stampfl (Zeugwart-Stellvertreter); Dr. Fritz Gerisch und KR Wilhelm Singer (Rechnungsprüfer). Die Ausgestaltung der neuen Anlage wird fortgesetzt. Das Freizeitzentrum plant einen Eislaufplatz zu errichten.

  • 1982

    1982

    In der Generalversammlung vom 28.1.1981 tritt Dr. Romuald Kozlowski hach 11 Amtsjahren zurück und Rudolf Zimmermann wird neuer Obmann. Die weiteren Funktionen: Dr. Georg Vanura (Obmann-Stellvertreter); Dr. Ernst Haderer (Schriftführer); Lydia Kozlowski (Schriftführer-Stellvertreterin); Alois Zezelits (Kassier); Dir Karl Maskowan (Kassier-Stellvertreter); Dkfm. Ewald Hollander (Sportwart); Matthias Demel (Sportwart-Stellvertreter); Gerhard Khoss (Zeugwart); Peter Stampfl (Zeugwart-Stellvertreter); Dr. Fritz Gerisch und KR Wilhelm Singer (Rechnungsprüfer).

    Im NÖ Tennisverband ist es zu einer deutlichen Ausweitung des Spielbetriebes in 6 Kreisen gekommen. Der 1.KTV spielt im Kreis Nordost. Eine 4. Herrenmannschaft und ein Seniorenteam werden auch genannt.

  • 1983

    1983

    Generalversammlung vom 11.3.1983:

    Erstmalige Austragung der Senioren-Mannschaftsmeisterschaft. Der Vorstand bleibt gleich.

  • 1984

    1984

    Die Generalversammlung vom 24.2.1984 bringt kleine Änderungen im Vorstand: Rudolf Zimmermann (Obmann); Dr. Georg Vanura (Obmann-Stellvertreter); Dr. Ernst Haderer (Schriftführer); Lydia Kozlowski (Schriftführer-Stellvertreterin); Alois Zezelits (Kassier); Dir Karl Maskowan (Kassier-Stellvertreter); Dkfm. Ewald Hollander (Sportwart); Matthias Demel (Sportwart-Stellvertreter); Gerhard Khoss (Zeugwart); Peter Stampfl (Zeugwart-Stellvertreter); Dr. Fritz Gerisch und KR Wilhelm Singer (Rechnungsprüfer).

  • 1985

    1985

    Bildung einer 2. Damenmannschaft.

  • 1986

    1986

    Wahl von Dir. Ludwig Kollmann zum Obmann. Nicht zuletzt auf Grund der ständig steigenden Mitgliederzahl (etwa 620 Mitglieder) konnte man daran denken, ein neues, den modernen Erfordernissen entsprechendes Clubhaus zu bauen und man traf alle Vorbereitungen, insbesondere zur Finanzierung.

    Bildung einer 2. Seniorenmannschaft.

  • 1987

    1987

    Bildung einer Damen Seniorinnen Mannschaft auf Kosten der 2. Damenmannschaft.

  • 1988

    1988

     In der Generalversammlung vom 17. Mai 1988 wurde der grundsätzliche Beschluss zur Ausgestaltung und auch zur Finanzierung (Kredite und Mitgliedsbetragserhöhung) gefasst. Am 9. Dezember 1988 wurde der Baufirma Böhmer & Prem der Auftrag erteilt.

    Mit 30 Kinder und Jugendlichen wurde in den Hallen des Happylands in 7 Gruppen durchgeführt. Trainer waren Hans Jessenk, Karl Jessenk, Michael Hepp und Gregor Stampfl.

    Zum zweiten Mal wurden auf der Anlage die NÖ Seniorenmeisterschaften abgehalten. In den NÖ Ranglisten scheinen bei den Herren Sperender, Jessenk, Markoff, Sinai, Hebenstreit, bei den Senioren Hof und Stiehl auf. Die Herren Senioren 45 steigt in die Landesliga B auf.

  • 1989

    1989

    Am 30. März 1989 fand die Generalversammlung mit Neuwahlen statt. Obmann wurde Dir. Ludwig Kollmann (sein Stellvertreter Gerhard Vonderlind. Kassier wurde Karl Maskowan und dessen Stellvertreter Leopold Wintoniak; Schriftführerin Eva Zirngast und Stellvertreter Dr. Walter Bogner; Sportwart RR Erich Ronge und Stellvertreter Dr. Sepp Redl; Zeiugwart Helmut Muschal und Stellvertreter DI Willi Eigner).

    Am Sonntag, dem 2. April 1989, haben einge Mitglieder trotz der Sperre der Anlage gespielt und daurch beträchtlichen Schaden angerichtet...

    Der Jugendsportwart Dr. Sepp Redl regt zur besseren Transparenz für Entscheidungen den Versand eines Informationsblattes an die Vereinsmitglieder an. Er stellt dies mit den damaligen (Computer)Mitteln her und es erscheint die Ausgabe 1 im Jänner 1989. Man gab dem Medium den Namen SMASH, das in den folgenden Jahren weiter erscheinen wird.

    Am 23. April 1989 fand neuerlich eine Jugendsichtung statt. Bei den Jugendkreismeisterschaften hat der 1.KTV mit 30 Startern die größte Teilnehmerzahl gestellt. Barbara Demel galt als herausragendes Talent. Für sie und andere Talente (zB Konrad Leichtfried) sollen Paten gefunden werden.

    Am 15. Oktober 1989 konnte das fast fertig gestellte Clubhaus feierlich seiner Bestimmung übergeben werden.

  • 1990

    1990

    Im Niederösterreischen Tennisverband sind 406 Vereine organisiert (1.318 Plätze. 35.958 Mitglieder).

    Dr. Walter Bogner übernimmt das Schriftführeramt, sein Sterllvertreter wird Prok. Kurt Mayer. Die Kantine wird an Frau Eva Korger, ein langjähriges Vereinsmitglied, vergeben. Die Zufahrtsstrasse ist nach wie vor ein Problem (Befestigung notwendig, Parkplätze errichten), die Stadtgemeinde sagt eine Lösung zu. Das JUgendprogramm kennt eine Gruppenförderung und ein Leistungstraining (Barbara Demel, Sphie Haberzettl, Phillip Reiter, Konrad Leichtfried, Christoph Lillie, Dieter Furthmayer, Dominik Niebauer und Gregor Siedl).

    Die 1. Herrenmannschaft (Karl Jessenk, Christian Hebenstreit, Ronni Sinai, Phillip Reiter, Gregor Stampfl, Hannes Scharl, Michi Stefanowsky und Ingo Valle) nimmt an einer Trainingswoche mit Balasz Gaspar in Budapest teil.

    Die Damen Seniorinnen steigen in die Landsliga auf.

  • 1991

    1991

    In der Generalversammlung wird der Vorstand nahezu unverändert wiedergewählt (Obmann Ludwig Kollmann, Stellvertreter Gerhard Vonderlind, Kassier Karl Maskowan, Schriftfü+hrer Dr. Walter Bogner, Zeugwart Willi Eigner). Dr. Sepp Redl muss aus Zeitgründen ausscheiden, seine Funktion übernimmt Dkfm Walter Kutschera. Der Mitgliedsbeitrag beträgt nunmehr 3.000 Schilling, der aushaftende Kredit soll in den nächsten 7 Jahren zurückgezahlt werden. Eine Platzordnung (auch Tafel mit roten, blauen und gelben Eintragungen) wird vorgesehen.

    Eine Senioren 55+ wird gebildet, die in die Staatsliga aufsteigen kann (Peter Mader, Franz Stiehl, Stefan Sykora, Helmuth Muschal und Willi Hof).

  • 1992

    1992

    In der Generalversammlung am 6. April werden RR Erich Ronge und sein Team in einer Kampfabstimmung in den Vorstand gewählt. Die "Liste Kollmann" und die "Liste Ronge" haben etwa die gleichen Ziele und diese unterscheiden sich nur in der Finanzierung des sportlichen Betriebes. Knapp entscheiden sich die Stimmberechtigten für die "Liste Ronge". Obmann ist nunmehr RR Erich Ronge (Obmann-Stellvertreter Dr. Walter Bogner, Kassier Karl Maskowan, Kassier-Stellverttreter Prok. Kurt Mayer, Schriftführer Dr. Sepp Redl, Schriftführer-Stellvertreterin Gaby Schmid-Lobner, Sportwart Ronni Sinai, Zeugwart Josef Sailer, Stellvertreter Ing. Walter Barosits). Balsz Gaspar wird Trainer, Jugendtrainer sind Jörg Mauhart, Christian Zimmermann und Michael Hepp. Sichtungen und Leistungsstraining finden statt. Mauhart hat eine Computer-Rangliste ins Leben gerufen (keine lange Lebenszeit) und regt mehr Ranglistenspiel an.

    Das ehemalige Buffet (unter der Terrasse) wird zum "Sportraum" umgewidmet.

    Die 1. Mannschaft trainiert wieder in Budapest, die 3. Mannschaft in Kemer (Türkei).

    Die Senioren 55+ werden Vizestaatsmeister.

    Eine Satelliten-TV Anlage wird installiert.

    Am 24. Juni 1992 wird eine außerordentliche Generalversammlung abgehalten. Hauptthema: Errichtung einer Traglufthalle für den Winterbetrieb. Ein Beschluss dazu kann nicht gefasst werden, das Wintertrainig wird daher in mehreren Gruppen im FZZ Happyland organisiert.

  • 1993

    1993

    Das Mitteilungsblatt SMASH (immer noch gestaltet von Dr. Sepp Redl und Freunden) bekommt (Dank der Entwicklung der Computerprogramme) ein deutlich besseres Aussehen.

    Der Verein hat weiterhin etwa 650 Mitglieder. Eine zeitgemäße Datei (Computer) soll aufgebaut werden, der Schiftführer Dr. Sepp Redl übernimmt diese Aufgabe.

    Ein Frühlingsfest wird neben dem traditionellen "Torschluss-Fest" eingeführt.

    Die Suche nach jungen Talenten wird immer schwieriger, trotzdem gibt es noch hoffnungsvollen Nachwuchs. Der "Sportraum" (unter der Terasse wird zum "Office" des Traines Balsz Gaspar, der Platz 1 für Trainingszwecke vorgesehen und eine Ballwurfmaschine angeschafft. Plätze im FZZ Happyland werden in der Saison angemietet, um den Spielbetrieb zu Meisterschaftszeiten zu entlasten. Die Eintrgaung der Spielzeiten erfolgt nunmehr auf einer Tafel mit Kreide.

    Der Sportbetrieb erfordert ein höhere Finanzierung und damit die Suche nach Sponsoren (und der damit verbundenen Platzierung von Werbeplanen). Die Plätze brauchen dringend eine Sanierung.

    Auf der Terasse werden, nach langer Diskussion, Markisen aufgestellt.

    Die Senioren 55+ werden Vizestaatsmeister.

    Walter Schmid enagiert sich als Jugendbeauftragter, nachdem Hans Jessenk berufsbedingt ausscheiden musste. Eine Adventfeier für die Jugendlich wird eingeführt.

    Die 1. Herrenmannschaft steigt (nach spannenden Begegnungen) in die Landesliga auf. Bildung einer 3. Seniorenmannschaft.

    In der Generalversammlung vom 3. November 1993 wird ein neuer Vorstand bestellt: Obmann bleibt RR erich Ronge, sein Stellvertreter Dr. Walter Bogner. Kassier bleibt Karl Maskowan mit Stellvertreter Kurt Mayer. Schriftführer wird Ing. Bernhard Gross, seine Stellvertreterin Gaby Schmid-Lopbner, Sportwart bleibt Ronni Sinai mit Vertreter Mag. Walter Schmid. Zeugwart Josef Sailer mit Ing. Walter Barosits.

    Die Platzwarte Jan Badea und Toplica Blagolevic besuchen einen ÖTV-Lehrgang mit Erfolg.

    Die Geschäftsführung im FZZ Happyland wechselt (Rockenbauer statt Frank): Verhandlungen mit der Sportstätten AG Klosterneuburg über einen Ankauf (Übernahme) des Centercourts treten in eine entscheidende Phase.

    Die Gestaltung des SMASH übernimmt Christoph Nikoll.

  • 1994

    1994

    Ing. Bernhard Gross legt seine Funktion zurück, Gaby Schmid-Lobner ist Schriftführerin mit ihrer Stellvertreterin Sissy Gardavsky.

    Ing. Walter Barosits übernimmt die Gestaltung des SMASH.

    Die Klosterneuburger Stadtmeisterschaft wird wieder auf der Anlage des 1.KTV ausgetragen. Stadmeister werden  Barbara Demel und Peter Tragauer. Das Jugendtraining im Winter wird weiterhin mit einem Zuschuss des 1.KTV finanziert.

    Die Spitzenteams (Herren wie Damen) müssen in die Landesliga B absteigen, das 55+ Team schafft den Klassenrhalt in der Staatsliga.

    Willi Hof erhält das Goldene Ehrenzeichen des Niederösterreichjishcen Tennisverbandes.

    1995

    ÖSV-Skirennläufer (Assinger, Schifferer, Strobl, Knaus, Reiter) sind Tennis-Turnier-Gäste.

    Ein Pächterwechsel bedingten eine neuerliche Betriebsstätten-Anlagegenhmigung durch die Bezirkshauptmannschaft und das Land Niederösterreich. Neue Netze und neue Spielstandsanzeiger werden angeschafft. Der Ankauf des Centercourts mit Nachtspielanlage vom FZZ Happyland wird realisiert, allerdings muss die Flutlichtanlage erst repariert werden.

    Die Herrenmannschaft steigt wieder in die NÖ Landesliga auf.Die zwei Senioren 55+ Mannschaft steigt in die Landesliga auf. Eine zweite Seniorinnen Mannschaft wird eingerichtet.

    Bei den Kleinen machen sich Patrick Worsch und Julia Bauder auch bei Kreis-Wettspielen bemerkbar, bei den älteren sind es Marlene Gruber und Karin Schnass.

    Dan Badea hat seine Zulassung als Rechtsanwalt (nach Nostrifizierung und Zusatzstudium) erreicht und scheidet als Platzwart aus. Die Renovierung des Centercourts wird in Angriff genommen.

    Generalversammlung am 7. November 1995.

  • 1996

    1996

    Bei der  kam es zu kritischen Stimmen. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages und die Ausgaben für den Sportbetrieb werden beanstandet. Der Obmann beklagt eine Entwicklung zu einm "Konsum-Verein". Eine neuerliche - ausserordentliche Generalversammlung wird notwendig.

    Einem umfangreichen Wintertraing in der Halle standen nur 11 Aufnahmen nach der Talentsichtung gegenüber. Dafür werden die ersten Sommercamps (Balsz Gaspar und Michael Hepp) im August druchgeführt.

  • 1997

    1997

    Senioren 55+ in der Staatsliga, steigen aber ab.

  • 1998

    1998

    Senioren 55+ in der Landesliga.

  • 1999

    1999

    Senioren 55+ in der Landesliga.

  • 2000

    2000

    Der NÖTV ist auf 506 Vereine (1.794 Plätze, 46.768 Mitglieder, 16.577 Meisterschaftsspieler) angewachsen. Die Einführung der nuliga und der Lizenzkarten machen eine Abwicklung der Meisterschaft über das Internet möglich und bringen das Tennis mehr an die Öffentlichkeit.

    Nachdem Obmann RR Erich Ronge seine Funktion zurückgelegt, werden am 7. November DI Ulrich Ebner und sein Team einstimmig in den Vorstand gewählt.

  • 2002

    2002

    Die Hochwasserkatastrophe im August beschädigt viele Tennis-anlagen. besonders im Kreis Nordwest. Zwei vereine müssen die Anlagen komplett schließen, da die Schäden zu groß sind. Der NÖTV ruft eine Spendenaktion ins Leben, um die betroffenen Vereine finanziell zu unterstützen.

  • 2003

    2003

    Dr. Helmut Hauer übernimmt die Obmannfunktion von DI Ebner.

  • 2010

    2010

    Der NÖ Tennisverband zählt 452 Vereine (1.747 Plätze, 41.521 Mitglieder, 17.899 Meisterschaftsspieler).

  • 2012

    2012

    Der NÖTV feiert seinen 60-jährigen Bestand.